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Aktuelle Informationen und Empfehlungen ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏ ͏
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Landesstellenbrief 04/2023
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Guten Tag ,
kurz vor der Sommerpause fand mit der Landestagung 2023 auch in diesem Jahr wieder ein jährliches Highlight der Landesstelle statt. Mit dem Blick auf die geplante Freigabe von Cannabis und die Bedeutung und Bedarfe, die sich hierbei insbesondere für die Suchtprävention ergeben, widmete sich die Landestagung 2023 dem großen Thema der Cannabisprävention. Entsprechend groß war auch die Nachfrage nach der Veranstaltung und die Beteiligung sowohl in Präsenz als auch online im Stream. Unter der thematischen Ausrichtung auf die vier Schwerpunkte "Gender", "Kompetenz", "Risikofaktoren" und "Familie" wurde das Thema "Cannabisprävention" von den geladenen Expert:innen wissenschaftlich eingeordnet und fachlich beleuchtet. Es wurden Einblicke und wichtige Erkenntnisse aus der Praxis dargestellt und Inhalte und Ansätze gemeinsam mit der Teilnehmerschaft kritisch diskutiert.
Dank all der spannenden Vorträge und Inputs und mit Hilfe der vielfältigen Unterstützung vieler Kolleg:innen war die Landestagung auch in 2023 wieder ein voller Erfolg und motiviert uns bereits jetzt in die Planung für 2024 einzusteigen.
Weitere Informationen zur Landestagung und zu vielen weiteren Themen lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe des Landesstellenbriefs.
Die erste Jahreshälfte liegt bereits hinter uns. Für die nun anstehende Sommerpause wünschen wir Ihnen schöne Ferien, ein schattiges Plätzchen und erholsame freie Tage.
Herzliche Grüße
Ihr Team der Landesstelle für Suchtfragen
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Wolfgang Indlekofer, langjähriger therapeutischer Leiter der Fachklinik Freiolsheim, ist im Juni plötzlich und unerwartet verstorben. Für uns alle in der Landesstelle, Geschäftsstelle sowie Verbandsvertreter:innen, ist diese Nachricht unfassbar. Wolfgang Indlekofer hat 30 Jahre intensiv durch Ausschuss-, Gremien-, und Projektarbeit die Wege und Ziele der Landesstelle für Suchtfragen konstruktiv mitgestaltet. Sein unermüdlicher Einsatz für das Wohl und die Rechte der Menschen mit Suchtproblemen und deren Familien, war beispiellos. Er hat Projekte vorangetrieben, sich politisch eingemischt und ist dabei keiner Herausforderung aus dem Weg gegangen. Auch nach seinem gerade angetretenen Ruhestand stand er für wichtige Aufgaben in der Landesstelle noch zur Verfügung. Die Landesstelle für Suchtfragen hat ihm viel zu verdanken. Wir haben einen sehr geschätzten Kollegen und guten Freund verloren.
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Landestagung 2023 "Cannabis entzaubern - Prävention verstärken"
Die Landestagung 2023 der Landesstelle nahm unter dem Titel "Cannabis entzaubern - Prävention verstärken" das wichtige Thema der Cannabisprävention in den Blick. Im Rahmen von vier thematisch ausgerichteten Panels wurde das Thema im Kontext "Gender", "Kompetenz", "Risikofaktoren" und "Familie" beleuchtet, mit Erfahrungen aus der Praxis ergänzt und gemeinsam diskutiert. Die Präsentationen der Referent:innen zu den jeweiligen Vorträgen stehen im Nachgang der Veranstaltung nun auf der Website der Landesstelle zur Verfügung.
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Pressemeldung "Cannabis entzaubern - Prävention verstärken"
Die Landesstelle veröffentlicht im Zuge der Landesstagung 2023 eine Pressemeldung zum Thema "Cannabis entzaubern - Prävention verstärken". Der politische Wille, Cannabiskonsum zu entkriminalisieren, wird ausdrücklich begrüßt. Doch es ist dringend geboten, eine wirksame, flächendeckende Suchtprävention zu etablieren. Erprobte und wirkungsvolle Programme müssen verbindlich zum Einsatz kommen — in Schulen, bei Elternabenden und in Jugendhäusern.
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Pressemeldung "Weltdrogentag – 26.06.2023: Helfen statt ausgrenzen – Naloxon rettet Leben"
Zum Weltdrogentag 2023 macht die Landesstelle mit einer Pressemeldung erneut sichtbar, dass Drogenkonsum auch in Baden-Württemberg keine Randerscheinung ist. Deutlich mehr als 200.000 Erwachsene konsumieren monatlich illegale Drogen und rund 25.000 Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren. Menschen, die jedoch eine Abhängigkeit entwickeln, werden in unserer Gesellschaft ausgegrenzt — ganz zu schweigen von der Kriminalisierung, die damit einhergeht. Helfen statt ausgrenzen ist der Königsweg — für die Menschen und die Gesellschaft.
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DHS kritisiert Kürzungspläne im Bundeshaushalt 2024
Im Rahmen der Kürzungen im Etat des Bundesgesundheitsministeriums für 2024 soll es auch zu massiven Einsparungen im Bereich der Suchtprävention kommen. Bei den Projekt- und Kampagnenmitteln des Bundes sollen im nächsten Jahr rund vier Millionen Euro wegfallen. Die Kürzungen von rund 13,2 Mio. Euro im Jahr 2023 auf 9,2 Mio. Euro in 2024 betreffen dabei die „Aufklärungsmaßnahmen auf dem Gebiet des Drogen- und Suchtmittelmissbrauchs". Die Deutsche Hauptstelle vor Suchtfragen (DHS) warnt in der veröffentlichten Pressemeldung vor den dramatischen Folgen, die diese Einsparungen mit sich bringen werden.
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Drug Checking im Bundestag beschlossen
Im Rahmen des Lieferengpassbekämpfungs-Versorgungsverbesserungsgesetz hat der Bundestag unter anderem auch eine bundesweite Rechtsgrundlage zu Drug-Checking-Modellen beschlossen. Die Bundesländer können auf dieser Grundlage nun festlegen, ob sie entsprechende Modellvorhaben erlauben und umsetzen.
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Geplantes Drug-Checking-Modellvorhaben in Baden-Württemberg
Nachdem der Deutsche Bundestag die Regelung zu bundesweiten Drug-Checking-Modellen beschlossen hat, plant die Landesregierung in Baden-Württemberg ein solches Modell-Vorhaben umzusetzen. Nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration ist aktuell jedoch noch unklar, wann ein solches Modell in Baden-Württemberg starten könnte.
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Aktionsbündnis "Suchtberatung retten!"
Die Träger der ambulanten Suchtberatung in Baden-Württemberg verzeichnen seit Jahren ein stetig wachsendes, strukturelles Defizit. Eine Erhöhung der Landesförderung für die ambulante Suchthilfe für den Landeshaushalt 2023/24 wurde jedoch gekippt. Den Suchtberatungsstellen droht jetzt der Kollaps. Angesichts dieser dramatischen Entwicklung kam es im Februar 2023 zur Gründung des Aktionsbündnis "Suchtberatung retten". In der Zwischenzeit steht nun auch die eigens entwickelte Homepage online zur Verfügung, über welche sich unter anderem alle Unterstützer:innen des Bündnisses melden und registrieren können.
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Pro Kids – Caritasverband für Stuttgart: Reportage "Sucht macht einsam"
Anlässlich des diesjährigen Weltdrogentags hat der SWR2 einen Artikel sowie eine Audio-Reportage mit dem Titel "Sucht macht einsam - Hilfe für Drogenkranke und ihre Angehörigen" veröffentlicht. Die Jugendgruppe von Pro Kids des Caritasverbands für Stuttgart e.V. war Teil dieser Reportage und gibt einen Einblick in das Angebot selbst sowie die Bedeutung dessen für die teilnehmenden Jugendlichen.
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FORSCHUNG UND WISSENSCHAFT
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Veröffentlichung Europäischer Drogenbericht 2023 der EMCDDA
Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EMCDDA) veröffentlicht den Europäischen Drogenbericht 2023 mit aktuellen Daten zur Situation illegaler Drogen in Europa sowie Norwegen und der Türkei. Der Bericht erscheint in diesem Jahr erstmals in einem neuen modularen "digital-first" Format und kann auf der Website der EMCDDA heruntergeladen werden. Ergänzend dazu steht auch das Statistical Bulletin 2023 mit nationalen Datensätzen zur Verfügung.
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Ergebnisse der Deutschen Stichprobe der Europäischen Online Drogenstudie (EWSD)
Das IFT Institut für Therapieforschung veröffentlicht die Ergebnisse der Deutschen Stichprobe der Europäischen Online Drogenstudie (EWSD) - eine Online-Erhebung zur Erfassung von Merkmalen des Cannabiskonsums, der Konsummenge, Konsumart, Zugang und Erwerb von Cannabis sowie Veränderungen während der Corona-Pandemie. Die Daten zeigen, dass Haschisch und Marihuana unterschiedliche Konsum- und Kaufmuster aufweisen. Cannabis wird häufig konsumiert, um “high” zu werden und Spaß zu haben, jedoch von einigen Menschen auch zur Selbstmedikation verwendet.
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Stille Sucht - die Plattform für den Ausstieg aus der Medikamentenabhängigkeit
Die Plattform "Stille Sucht" informiert, klärt auf und gibt wertvolle Hilfestellungen, um Personen mit einem schädlichen oder abhängigen Medikamentenkonsum den Ausstieg aus dem problematischen Konsum zu erleichtern. Das Online-Angebot richtet sich an Betroffene und Angehörige und bietet neben einem Selbsttest zahlreiche Informationen rund um das Thema Medikamentenabhängigkeit. Zudem hilft "Stille Sucht" bei der Suche nach professioneller Hilfe vor Ort. "Stille Sucht" ist eine Initiative des Universitätsklinikums Tübingen und wird finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag Baden-Württemberg beschlossen hat.
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Neues Angebot der BZgA: Aktionstag STARTKLAR
Das neue Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Aktionstag STARTKLAR, richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene an berufsbildenden Schulen. Er vermittelt auf interaktive Weise, welche langfristigen Folgen Alkoholkonsum haben kann, welche Schutzfaktoren die Teilnehmenden haben und welche Strategien sie nutzen können, um mit Alkohol angemessen umzugehen. Das Angebot kann ab sofort bundesweit und kostenfrei von berufsbildenden Schulen für das kommende Schuljahr gebucht werden.
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Neue Ausgabe „Digitale Spiele - Pädagogisch beurteilt“ veröffentlicht
Die Initiative "klicksafe" veröffentlicht mit der neuen Ausgabe "Digitale Spiele - Pädagogisch beurteilt" eine weitere pädagogische Hilfestellung bei der Beurteilung von digitalen Games. In der neuen Ausgabe werden rund 80 digitale Spiele beleuchtet. Die Beurteilungen der Spiele wurden dabei jeweils gemeinsam mit jugendlichen Spieletester:innen entwickelt.
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Safer-Use-Empfehlungen für weniger schädlichen Umgang mit Cannabis
Der Artikel "Safer-Use-Empfehlungen für weniger schädliches Kiffen" des Online-Angebots drugcom.de der BZgA bündelt Empfehlungen der Forschung für einen weniger schädlichen Umgang mit Cannabis. Die Empfehlungen wurden auf Basis des aktuellen Forschungsstandes entwickelt und sollen konsumierenden Personen konkrete Hinweise zur Schadensminimierung an die Hand geben.
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05.-06.09.23: DHS-BÄK Kooperationstagung - „Suchterkrankungen mit besonderer Berücksichtigung von Kindern, Jugendlichen und Eltern: Chancen der Kooperation von medizinischer Versorgung und Suchthilfe“ (Saarbrücken)
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18.-20.09.23: 15. Deutscher Suchtkongress (Berlin)
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20.09.23/18.10.23: Fortbildungen zur Suchthilfe: Cannabis und Psychosen (Online)
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10.-11.10.23: „Max & Min@“-Trainer:innen- Schulung für Präventionsfachkräfte (Berlin)
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13.-15.11.23: 62. DHS Fachkonferenz SUCHT "Sucht und soziales Umfeld" (Berlin)
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