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LSS Newsletter 03/2025


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Guten Tag ,

Wir blicken zurück auf eine inspirierende und erkenntnisreiche Landestagung!
Die jährliche Landestagung ist ein fester Bestandteil unserer fachlichen Arbeit – und war auch 2025 wieder ein voller Erfolg. Unter dem Titel „Familie, Wandel, Zukunft – Suchthilfe am Puls der Zeit“ widmeten wir uns dem Thema Familie im Kontext der Suchthilfe.
Unsere hochkarätigen Referent:innen boten in Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Foren wertvolle Einblicke in aktuelle Entwicklungen – von Gewaltdynamiken in partnerschaftlichen Beziehungen über LSBTIQ*-Lebensrealitäten und familienorientierte Suchtselbsthilfe bis hin zu konkreten Praxisbeispielen im ambulanten und stationären Bereich.

Weitere Informationen zur Landestagung und zu vielen weiteren Themen lesen Sie in der aktuellen Ausgabe unseres Newsletters!  
 
Wir wünschen eine interessante Lektüre.

Ihr Team der Landesstelle für Suchtfragen.


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LANDESSTELLE

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Landestagung 2025: 
"Familie, Wandel, Zukunft – Suchthilfe am Puls der
Zeit"

Die Landestagung 2025 widmete sich dem Wandel von Familienstrukturen und den Auswirkungen auf die Suchthilfe. Ein Impulsvortrag beleuchtete aktuelle Veränderungen im Familienverständnis, gefolgt von einer Podiumsdiskussion zur Bedeutung für die Praxis. In fünf parallelen Foren vertieften die Teilnehmenden Themen wie partnerschaftliche Gewalt, LSBTIQ*-Lebensrealitäten, familienorientierte Selbsthilfe und die Einbindung von Familien in ambulante und stationäre Angebote. Die Präsentationen der Referent:innen zu den jeweiligen Vorträgen stehen im Nachgang der Veranstaltung auf der Website der Landesstelle zur Verfügung.

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POLITIK

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GMK 2025: Länder sichern Fortführung der digitalen Suchtberatung „DigiSucht“

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat im Juni 2025 die Fortführung der länderübergreifenden Online-Suchtberatungsplattform „DigiSucht“ über das Jahr 2025 hinaus begrüßt. Für eine weitere zweijährige Förderphase sollen die Länder den Betrieb und die Weiterentwicklung mit geeigneten Ressourcen unterstützen. Ziel sei eine langfristig tragfähige Finanzierungsstruktur für die digitale Ergänzung der bestehenden Suchthilfe.

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Neuer Beauftragter der Bundesregierung für Sucht-
und Drogenfragen ernannt

Seit Ende Mai ist Prof. Dr. Hendrik Streeck Beauftragter der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen. Der Virologe und Bundestagsabgeordnete bringt internationale Forschungserfahrung mit und will das Amt wissenschaftlich fundiert ausfüllen. Im Mittelpunkt seiner Agenda stehen der Schutz von Kindern und Jugendlichen, die Prävention einer Opioidkrise sowie ein faktenbasierter Umgang mit Cannabis. Ziel sei eine gesamtgesellschaftliche, präventive Suchtpolitik mit starker Gesundheitsorientierung. 

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Aufruf: Suchthilfe stärken – Fachleute fordern
verlässliche Finanzierung

In einem Aufruf an die Bundesregierung fordern 350 Expert:innen aus Suchthilfe, Sucht-Selbsthilfe und Wissenschaft eine zukunftsfähige Suchtpolitik: unter anderem Maßnahmen zur Opioidprävention, ein bundesweites Monitoring-System, die gesetzliche Absicherung der Suchtberatung sowie eine neue nationale Strategie. 

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AUS DEN VERBÄNDEN

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Aktion: #DryJuly2025 - Gemeinsam alkoholfrei durch den Juli

Die Fachstelle Sucht in Singen des bwlv ruft bundesweit zur Teilnahme am #DryJuly2025 auf. Die Aktion lädt dazu ein, einen Monat lang bewusst auf Alkohol zu verzichten – ohne Verbote, aber mit viel Austausch, Inspiration und Lebensfreude. Mit Veranstaltungen wie Lachyoga, Lesungen, alkoholfreien Festivalangeboten und Online-Interviews will die Kampagne zum Umdenken anregen und neue Impulse für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol setzen.

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FORSCHUNG UND WISSENSCHAFT

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UKE: Evaluation der Cannabisfreigabe gestartet

Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) koordiniert ein dreijähriges Verbundprojekt zur wissenschaftlichen Begleitung der Cannabisteillegalisierung in Deutschland. Gemeinsam mit Partnern aus Düsseldorf und Tübingen untersucht das UKE-Team die Auswirkungen des Konsumcannabisgesetzes auf Kinder- und Jugendschutz, Gesundheit und Kriminalität. Gefördert wird das Projekt EKOCAN vom Bundesministerium für Gesundheit. Der Abschlussbericht wird 2028 erwartet. 

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EUDA: Europäischer Drogenbericht 2025
veröffentlicht

Die Drogenagentur der Europäischen Union (EUDA) warnt in ihrem aktuellen Bericht vor einer besorgniserregenden Dynamik auf dem Drogenmarkt. Die zunehmende Verfügbarkeit hochwirksamer Substanzen – etwa synthetische Opioide, Cathinone und halbsynthetische Cannabinoide – stelle erhebliche Risiken für Gesundheit und Sicherheit in Europa dar. Der Bericht beleuchtet u. a. den Anstieg bei Kokain- und NPS-Konsum, den wachsenden Onlinehandel sowie die Rolle synthetischer Drogen bei Überdosierungen – und fordert eine europaweit stärkere Reaktionsfähigkeit. 

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EMPFEHLUNGEN

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BIÖG: Weltnichtrauchertag 2025 – Fokus auf
Einweg-Vapes

Unter dem Motto „Den Reiz entlarven“ rückte der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2025 die Risiken von Einweg-Vapes und anderen Nikotinprodukten in den Fokus. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) warnte vor süß-aromatisierten Einwegprodukten, die besonders bei Jugendlichen beliebt sind – und verharmlost werden. Begleitet wurde der Aktionstag von umfangreichen Informations- und Unterstützungsangeboten für den Rauchstopp – u. a. Online-Programme, telefonische Beratung und kostenfreie Materialien. 

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Wettbewerb: „Be Smart – Don’t Start“ motiviert
Schulklassen zu einem rauchfreien Lebensstil 

Beim bundesweiten Präventionswettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ setzten über 6.900 Schulklassen ein klares Zeichen gegen Zigaretten, E-Zigaretten und Shishas. Die teilnehmenden Klassen verpflichteten sich, ein halbes Jahr lang rauchfrei zu bleiben. Den mit 5.000 € dotierten Hauptpreis des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) erhielt die Klasse 9b der Integrierten Gesamtschule Aurich für ihr kontinuierliches Engagement.

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Villa Schöpflin: "Cannabis Quo Vadis" Trainer:innen Schulungen  

Mehrfach im Jahr finden bundesweit Schulungen zum Präventionsprogramm „Cannabis – quo vadis?“ statt. Die zweitägige Qualifizierung befähigt Fachkräfte, das Programm eigenständig mit Schulklassen durchzuführen und zusätzlich Moderator:innen – etwa Lehrkräfte oder Schulsozialarbeitende – auszubilden, die es anschließend an Schulen umsetzen.

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TERMINE

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03.07.25: Fortbildungen zur Suchthilfe: FASD -
BASICS - Fetale Alkoholspektrumstörung (Online)

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15.07.25: Fortbildungen zur Suchthilfe: Pornografie-
Nutzungsstörung – vom Genuss zur
Herausforderung (Online)

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20. + 21.08.2025: "Cannabis Quo Vadis"
Trainer:innen-Schulung für Präventionsfachkräfte
(Erfurt)

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03. + 04.09.2025: "Cannabis Quo Vadis"
Trainer:innen-Schulung für Präventionsfachkräfte
(Hannover)

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19.09.25: Fachtag "KI in der Beratung" (Stuttgart)

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22.-24.09.25: 17. Deutscher Suchtkongress (Berlin)

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22.10.2025: Fortbildungen zur Suchthilfe: Cannabis
und Psychosen (Online)

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27.-29.10.2025: 64. DHS Fachkonferenz SUCHT 2025
(Potsdam)

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29. + 30.10.2025: "Cannabis Quo Vadis"
Trainer:innen-Schulung für Präventionsfachkräfte
(Essen)

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18.11.2025: Fortbildungen zur Suchthilfe: Aktuelle
Konsumtrends Teil 1: Cannabinoide, Opioide,
Benzodiazepine (Online)

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19.11.2025: Fortbildungen zur Suchthilfe: Aktuelle
Konsumtrends Teil 2: Stimulanzien und
Psychedelika (Online)

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19.-20.11.2025: „Tom & Lisa“-Trainer:innen-
Schulung für Präventionsfachkräfte (Halle/Saale)

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10.12.2025: Fortbildungen zur Suchthilfe: Erste Hilfe bei Essstörungen – ein Seminar für Fachkräfte in der Suchthilfe (online)

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