Die Landesstelle veröffentlicht den LSS Newsletter 01/26. Die Themen sind diesmal u.a.
Pressekonferenz und Pressemeldung
Synthetische Opioide – eine neue Welle der Suchterkrankungen
Anlässlich der veröffentlichten Zahlen zu 191 Rauschgifttoten in Baden-Württemberg hat die Landesstelle für Suchtfragen am 27. März 2026 eine Pressekonferenz abgehalten und auf die zunehmende Verbreitung synthetischer Opioide hingewiesen. Insbesondere junge Menschen gelten als zunehmend gefährdet. In der aktuellen Pressemeldung mahnt die LSS eine bessere Datenlage, ausreichende Finanzierung der Suchthilfe, eine flächendeckende Verfügbarkeit von Naloxon sowie den Ausbau von Drogenkonsumräumen und Frühwarnsystemen an.
Campus Suchtprävention: Modul Mediensuchtprävention
Unser Lerncampus Suchtprävention wird 2026 um ein weiteres E‑Learning‑Modul erweitert: Mediensuchtprävention. Das Modul, finanziert durch die IKK Classic, beleuchtet den Umgang mit digitalen Medien und klärt grundlegende Fragen: Was sind digitale Medien? Wann wird ihre Nutzung problematisch? Wie können Fachkräfte in der Prävention reagieren und gezielt handeln? Es zeigt, welche Ansätze der Verhältnis- und Verhaltensprävention relevant sind, worauf in der praktischen Arbeit geachtet werden sollte, und stellt konkrete Projekte und Programme aus der Praxis vor
DHS-Papier: Maßnahmen zur Senkung der negativen Folgen des Alkoholkonsums
Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. hat am 26. März 2026 ein Positionspapier zu erforderlichen Maßnahmen zur Reduktion alkoholbedingter Schäden veröffentlicht. Empfohlen werden u. a. Mindestpreise, Werbebeschränkungen und eine verstärkte Prävention in Kommunen und Betrieben.
